Sekundärtransaktionen
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Die Zunahme von Sekundärtransaktionen und Fortführungsfonds
Fortführungsfonds haben sich neben Börsengängen und Verkäufen an einen strategischen Erwerber oder einen anderen PE-Sponsor zu einer akzeptablen und praktikablen Ausstiegsalternative für Portfoliounternehmen entwickelt. Sie können eine wichtige Rolle in Szenarien spielen, in denen der General Partner (GP) eines Private-Equity-Fonds die Investition des Fonds in ein bestimmtes (oder mehrere) Portfoliounternehmen aufrechterhalten und gleichzeitig den Kommanditisten, die dies wünschen, Liquidität zur Verfügung stellen möchte. Daher werden Volumen und Wert von GP-geführten Fortführungsfondstransaktionen in Zukunft wahrscheinlich weiter zunehmen.
Bewährte Verfahren bei der Bewertung durch unabhängige Dritte
Der Kern einer Fortführungstransaktion ist ein inhärenter Interessenkonflikt, da sowohl der verkaufende als auch der kaufende Fonds von ein und demselben GP kontrolliert werden.
Bei der Durchführung einer Fortführungsfondstransaktion müssen GPs daher den Prozess, der der Bestimmung des Wertes zugrunde liegt, zu dem das Unternehmen verkauft werden soll, sorgfältig prüfen. Konsistente Bewertungen durch Dritte und möglicherweise eine unabhängige Stellungnahme zur Angemessenheit können dazu beitragen, die Dokumentation zu untermauern und den GP vor denjenigen zu schützen, die die Transaktion im Nachhinein anfechten wollen.
Die SEC meldet sich zu Wort*
Die SEC stimmte im August 2023 für die Verabschiedung neuer Regeln und Änderungen im Rahmen des Investment Adviser Act von 1940, um die Regulierung von Beratern privater Fonds zu verbessern, auch im Zusammenhang mit beratergeführten Sekundärtransaktionen. Die neue Vorschrift sieht vor, dass der Berater bei einer solchen Transaktion eine Stellungnahme zur Angemessenheit oder ein Bewertungsgutachten von einem unabhängigen Gutachter einholen muss. Interessant ist, dass Stellungnahmen zur Angemessenheit bei Transaktionen, die den Anschein von Interessenkonflikten erwecken, zwar seit Langem als bewährte Praxis gelten, die SEC mit der neuen Vorschrift jedoch zum ersten Mal ausdrücklich eine Stellungnahme zur Angemessenheit oder ein Bewertungsgutachten verlangt.
*Am 5. Juni 2024 hat ein Dreiergremium des 5. U.S. Circuit Court of Appeals in New Orleans einstimmig die am 23. August 2023 verabschiedeten Private Fund Rules der SEC gekippt. Stout wird die Reaktion der SEC auf diese Entscheidung beobachten und diese Unterlagen entsprechend aktualisieren, wenn dies gerechtfertigt ist.
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