Das Team für geistiges Eigentum von Stout hat umfassende Erfahrung bei der Beurteilung von Schäden in Bezug auf Verkauf und Vertrieb im Bereich des E-Commerce.

Verbraucher verlassen sich zunehmend auf E-Commerce-Plattformen, um auf bequeme Weise Waren und Leistungen wie Mode, Elektronik, Haushaltswaren, Möbel und Haushaltsgeräte, Lebensmittel und Hygieneartikel zu erwerben. Dieser Trend wird durch den deutlichen Anstieg der US-Konsumausgaben über diese Kanäle unterstrichen. Laut dem US-Handelsministerium gaben Verbraucher in den USA 2019 etwa 602 Mrd. USD auf E-Commerce-Einzelhandelsplattformen aus, was 16 % der Konsumausgaben im Einzelhandelsbereich entspricht, verglichen mit 6 % 2010. Allein auf Amazon entfielen etwa 222 Mrd. USD oder ungefähr ein Drittel der E-Commerce-Ausgaben.

Während die digitale Innovation für die Verbraucher zahlreiche Vorteile bietet, ermöglicht es diese E-Commerce-Plattformen böswilligen Akteuren, die geistigen Eigentumsrechte oder Vertragsrechte anderer zu ignorieren. Bestimmte Drittanbieter beispielsweise nutzen regelmäßig Online-Verkaufsplattformen aus, indem sie gefälschte Waren verkaufen, die den Verbrauchern „authentisch“ erscheinen, da sie die gekauften Produkte nicht physisch inspizieren können. Als weiteres Beispiel sehen sich exklusive Wiederverkäufer oder Distributoren häufig dem Wettbewerb durch Drittanbieter gegenüber, die nicht berechtigt sind, die entsprechenden Produkte zu verkaufen.

Das Team für Konflikte und geistiges Eigentum (Intellectual Property, IP) von Stout besteht aus Experten mit umfassender Erfahrung bei der Beurteilung von Schäden in Bezug auf Verkauf und Vertrieb im Bereich des E-Commerce. Unsere Sachverständigen verfügen über disziplinübergreifende Erfahrung, sowohl in Rechtsstreitangelegenheiten als auch außerhalb rechtlicher Auseinandersetzungen, und haben bereits Analysen, Meinungen und Sachverständigengutachten in Bezug auf verschiedenste IP-Assets abgegeben, darunter die Folgenden:

  • Verschiedene Analysen unter Einsatz von Web Analytics, einschließlich Google Analytics und Ergebnissen aus Tools für die Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization, SEO)
  • Verschiedene Analysen unter Einsatz von sozialen Medien, einschließlich Exposition gegenüber relevanten Markenbotschaften
  • Verschiedene Analysen unter Einsatz von Amazon Seller-Analysewerkzeugen, einschließlich der Konstruktion von „But for“-Analysen basierend auf einer Prüfung des Amazon Marketplace vor Einführung des verletzenden Produkts
  • Umlage des Werts (oder der Beiträge) des IP oder unlauteren Wettbewerbs unter Berücksichtigung anderer Faktoren, welche die Kaufentscheidungen von Verbrauchern beeinflussen
  • Quantifizierung der tatsächlichen Schäden, einschließlich entgangener Gewinne, entgangener Lizenzgebühren und korrigierender Werbung, darunter Ansprüche wegen Patentverletzung, Vertragsbruch, Verstößen gegen das Markenrecht/Firmen- oder Produktaufmachungen und unlauterem Wettbewerb auf E-Commerce-Plattformen
  • Bestimmung der Gewinne des Beklagten, darunter Ansprüche wegen Verstößen gegen das Markenrecht/Firmen- oder Produktaufmachungen und unlauterem Wettbewerb auf E-Commerce-Plattformen
  • Beurteilung der Marktdurchdringung in E-Commerce- und anderen Vertriebskanälen