Die Zahlen sind überwältigend: In den nächsten drei Jahren stehen den Vereinigten Staaten ein Defizit von etwa 44 Gigawatt an elektrischer Kapazität bevor – das entspricht dem gesamten Stromverbrauch des Bundesstaates New York im Sommer.1 Diese Stromversorgungslücke stellt mehr als nur eine infrastrukturelle Herausforderung dar. Die Lücke katalysiert eine grundlegende Transformation in der Elektroinstallationsbranche, treibt Fusionen und Übernahmen sowie eine Veränderung der Arbeitsweise dieser Unternehmen voran.

Dies ist nicht spekulativ wie die Dot-Com-Blase. Hinter den bewilligten und genehmigten Infrastrukturprojekten stehen erhebliche Mittel, die bis 2030 voraussichtlich auf 3 Billionen US-Dollar anwachsen werden,2 angeführt von wichtigen US-Hyperscalern durch Investitionen wie das 500-Milliarden-Dollar-Stargate-Projekt.3 Das bedeutet für Auftragnehmer – insbesondere für Elektrounternehmen – dass die Cashflows bereitstehen.

Die Konvergenz der Anforderungen der Künstlichen Intelligenz und der zurückbleibenden elektrischen Infrastruktur hat eine beispiellose Chance für Elektrounternehmen geschaffen. Technologie-Giganten wie Oracle und Amazon4 investieren Hunderte von Milliarden Dollar in den Ausbau von Rechenzentren, und diese sind unerlässlich, um mit den Rechenanforderungen der KI Schritt zu halten.

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  1. Raffaele Huang und Brian Spegele, „China's AI Power Play: Cheap Electricity From World's Biggest Grid,“ The Wall Street Journal, 10.12.2025.
  2. Sebastian Obando, „Moody's sees $3T in data center spending by 2030,“ Construction Dive, 20.01.2026.
  3. Sebastian Obando, „Technologiekonzerne präsentieren 5 neue Rechenzentrumsstandorte,“ Construction Dive, 29.09.2025.
  4. "Die nächste Hürde beim Ausbau von Datenzentren für Google, Microsoft, Oracle und Meta liegt auf Main Street," Investors.com, 20. Dezember 2025.